Social Media Entzug

Hallo, wenn wir uns kurz vorstellen dürfen, wir sind Magdalena (17) und Lena (17) aus Österreich. Wir hatten das Glück einen ganzen Monat auf Ecotopia ein Praktikum zu absolvieren. Auch wenn wir mit vielem gerechnet haben, war die größte Erkenntnis, die wir aus diesem Praktikum gewonnen haben, eine große Überraschung. Und nun zu unserer Geschichte …

Auf Ecotopia gibt es kein WLAN und wir sahen das als Herausforderung uns für ein Monat von der Social Media Welt zu trennen und das Handy als Nebensache in unserem Leben zu betrachten. Um dem ganzen etwas Sinn zu geben sollten wir vielleicht erwähnen, dass wir beide täglich Social Media benützten und das nahezu jede freie Minute. Nach dem Aufstehen war das erste der Griff zum Handy in jeder Pause wurde Social Media gecheckt sowie auch am Abend im Bett bis einem die Augen zufallen. Wir waren uns dessen bewusst, jedoch wussten wir nicht, dass es sich schon zu einem Strudel entwickelt hatte, in dem wir gefangen waren. Wir waren uns auch nicht im Klaren darüber das wir so viel unserer wertvollen Zeit damit VERSCHWENDETEN in diesen Netzwerken herum zu hängen.

Also machten wir den Sprung ins kalte Wasser und starteten das Selbstexperiment. Anfangs war es noch etwas schwieriger damit umzugehen, weil die Gewohnheit noch im Alltag mitspielte. wenn die Arbeit getan war und man dasaß und frei hatte wäre vor diesem Experiment das erste der Griff zum Handy gewesen und das fehlte anfangs doch etwas. Auch hatte man etwas das Gefühl etwas zu verpassen, als würde etwas ganz Weltbewegendes passieren und wir bekommen es nicht mit. Doch nach und nach verschwand dieses Gefühl und genau das Gegenteil passierte. Der zuvor, von uns beiden nicht realisierte Zwang, verschwand nach und nach und wir beide fühlten uns richtig wohl damit. Anstatt nun am Handy zu sein und die neusten Bilder von irgendwelchen Personen zu checken, redeten wir, waren draußen, beschäftigten uns mit den Tieren, usw. Wir beide merkten wie gut uns das tat. Es entstand irgendwie eine Leichtigkeit, die vorher nicht da war. Als wir dann darüber sprachen stellten wir fest wie traurig es ist, dass wir selbst nicht bemerkten, dass uns das nicht guttat und das wir tatsächlich schon in gewisser Weise abhängig davon waren. (Wobei man dazu sagen muss, wenn wir unser Umfeld so betrachten, sei es in der Schule oder irgendwo anders würden wir uns nicht als die stärksten Handy-Nutzer einstufen.)

Wir sind beide zum Schluss gekommen das so wie wir das Nutzen von Sozialen Medien betrieben haben eine große Zeitverschwendung war, die uns in keinster Weise Vorteile erbrachte. Deshalb werden wir (hoffen wir zumindest) uns nie mehr wieder von diesen Dingen so abhängig machen lassen und es nur mehr als nebensächlich betrachten. Das ist die Erkenntnis, für die wir beide sehr dankbar sind, dass wir sie endlich erlangt haben. Dieses Selbstexperiment war die beste Entscheidung, die wir treffen haben können.

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